Implantalogie

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

Information zu Implantaten

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die chirurgisch in den Kieferknochen eingebracht werden um Lücken zu schließen, das Gefühl eines eigenen Zahnes zu erhalten, Kronen oder Brückenzahnersatz zu befestigen und den Prothesenhalt, bei ungünstigem Prothesenlager, zu verbessern.

Das Implantat ist in der Regel zylindrisch oder schraubenförmig aufgebaut und ähnelt der Anatomie einwurzeliger Zähne. Aufgebaut sind Implantate aus dem, im Knochen liegenden Implantatkörper und dem Implantataufbau, der aus dem Zahnfleisch herausragt und mit dem Zahnersatz versorgt werden kann. Der Behandlungsablauf gliedert sich auf in:

1. Vorabdiagnostik

Röntgenuntersuchung und Modellherstellung zu Planungszwecken und zur optimalen Positionierung der Implantate im Kieferknochen. Bei extrem ungünstigem Kieferknochenangebot besteht die Möglichkeit der CT-gestützten Planung.

2. Der chirurgische Eingriff

Die Implantation wird im Regelfall in Lokalanästhesie durchgeführt, hierbei wird der Implantatkörper in den Kieferknochen eingebracht.

3. Die Implantatprothetik

Nach einer gewissen Einheilungsphase wird der Implantataufbau mit dem Implantatkörper verbunden und der Zahnersatz wird angefertigt. Im Einzelfall kann es die Situation erfordern, dass vor oder während des implantologischen Eingriffes ein Aufbau des Kieferknochens erfolgt. Hierbei wird am Ort des Eingriffs entweder Eigenknochen oder ein geeignetes Knochenersatzmaterial aufgelagert um das knöcherne Implantatlager zu verbessern.

Die zahnärztliche Implantologie ist seit fast 40 Jahren eine anerkannte Therapievariante innerhalb der Zahnheilkunde, aufgrund ausreichender Erfahrungswerte sind die Erfolgsaussichten gut, was in den letzten 10 Jahren zu einem rasanten Anstieg der Implantatprothetik geführt hat.